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Thomasmesse - Was
ist das ?
"Thomas, der
Zweifler". Der "ungläubige" Thomas. Nach dieser Gestalt aus der
Bibel ist die Thomasmesse benannt: Der Jünger Jesu, der nur
glauben kann, was er selbst gesehen und gefühlt hat, der seine
Finger in die Wunde legen will. Die Thomasmesse wendet sich an
Menschen, die die Frage nach Gott noch nicht abgehakt haben und auf
der Suche sind. Sie bietet neue Möglichkeiten, Gott zu erfahren. Die
festen Bestandteile der Thomasmesse - Musik, Gebet, Bibeltext,
Predigt und Abendmahl - werden ganz unterschiedlich gestaltet. Sie
laden ein zu einem lebendigen Gespräch in der Kirche. Während der
>>Offenen Zeit<< gibt es vielfältige Angebote: Kerzen anzünden,
Fürbitten aufschreiben, zur Klagemauer gehen, sich segnen und salben
lassen, den Predigtdialog fortsetzen, Tee trinken und miteinander
reden, im Raum der Stille verweilen, Texte lesen und mitnehmen.
Niemand muß alles mitmachen. Wer die Thomasmesse besucht, kann auch
sitzenbleiben und einfach zusehen. Die Gestaltung der Thomasmesse
liegt in der Hand von Menschen, die sich mit ihren Ideen und
Begabungen einbringen. Deshalb ist die Vorbereitungsgruppe offen für
neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und bildet sich für jede
Thomasmesse neu. Das erste Treffen findet in der Regel am Montag
nach der Thomasmesse statt.
Treffpunkt ist um
20 Uhr im Lutherhaus in Iserlohn an der Obersten Stadtkirche.
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