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Thomasmesse - Wie
sie entstanden ist
Die Thomasmesse
„Das ist ein Gottesdienst für die, die sich nicht so sicher sind“,
beschreibt eine Frau ihren Gesamteindruck nach einem ersten Besuch
einer ThomasMesse. Seinen Namen hat dieser Gottesdienst denn auch
von dem sprichwörtlich gewordenen „ungläubigen Thomas“, dem Jünger,
der ohne leibhaftige Begegnung mit dem Auferstandenen nicht glauben
will und kann (Johannes 20, 24-29).
Die ThomasMesse ist Ende der achtziger Jahre in Finnland entstanden.
Ihre Wurzeln sind einerseits die finnische „Volksmesse“, eine neue
Form des Jugendgottesdienstes, und andererseits die Treffen einer
„Morgengemeinde“, die sich unter der Leitung des Fernsehpastors Olli
Valtonen in verschiedenen Restaurants von Helsinki sammelte. Es war
das Anliegen der finnischen Initiatoren, den Bewohnern der Großstadt
einen Gottesdienst anzubieten, der für „Suchende und Zweifelnde“
einladend und ansprechend sein sollte. Seit 1988 wird die
ThomasMesse jeden Sonntag um 18.00 Uhr in der Agricolakirche in
Helsinki mit durchschnittlich 1000 Besuchern gefeiert. Sie hat
darüber hinaus inzwischen in viele Gemeinden Eingang gefunden und
ihren festen Platz im Gottesdienstleben der finnischen Kirche.
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